Körperhaltung und Blasenprobleme
Hättest du gedacht, dass der untere Rücken – die Lendenwirbelsäule – häufig für Blasenbeschwerden, wie frühzeitigen Harndrang, verantwortlich ist?
Viele Frauen überrascht es zu erfahren, dass der Grund ihrer Blasenbeschwerden z. B. in einer gebeugten Körperhaltung oder in fehlenden Bewegungsabläufen liegt. Manchmal ist es auch „nur“ zu wenig liebevolle Achtsamkeit für den eigenen Körper.
Oder es liegt an Dauerverspannungen von Muskeln und Bindegewebe, die einen Stopp des Energieflusses verursachen.
Falsche Wasserlass-Gewohnheiten
Blasenprobleme können auch durch falsche Gewohnheiten, wie z. B. zu häufiges Wasserlassen, entstehen. Denn wenn die Blase entleert wird, obwohl es eigentlich noch gar nicht nötig ist, verkleinert sie sich mit der Zeit und ständiger Harndrang kann die Folge sein.
Kieferverkrampfungen und Blasenbeschwerden
Die Blase liegt ziemlich in der Körpermitte und ist über Faszien, Muskelketten und Nervenverschaltungen mit den gesamten physischen sowie psychosomatischen Strukturen vernetzt.
Die Muskelketten des ganzen Körpers kreuzen in der Körpermitte. Daher können Blasenbeschwerden vom Rücken, der tiefen Bauchmuskulatur, dem Beckenboden, den unteren Extremitäten und von Kieferverkrampfungen herrühren (durch Ausgleichsverspannungen).
Standardgymnastik für den Beckenboden reicht nicht aus
Viele Auffälligkeiten werden der Blase zugeschrieben, obwohl diese oft nur sekundär betroffen ist. Pathologische Haltespannungen an der Umgebungsmuskulatur und den knöchernen und fazialen Umgebungsstrukturen sind jedoch oft die eigentliche Ursache.
Eine Standardgymnastik mit dem Fokus auf den Beckenboden wird dem Beschwerdebild oft nicht gerecht, denn diese bedient nur die Gewebeschwäche.
Muskelaufbauübungen nicht immer ratsam
Anspannungs- und Muskelaufbauübungen können bei verspanntem und verzogenem Blasenhals und Beckenboden dazu führen, dass die Symptome noch schlimmer werden: Reizblase, Blasenentleerungsstörung oder Infektionen häufen sich dann erst recht.
9 Bereiche beeinflussen die Blase
Tatsächlich sind es insgesamt 9 Bereiche in deinem Körper, die deine Blase direkt oder indirekt beeinflussen und über die du wiederum deine Blasenfunktion harmonisieren kannst.
Oft sind auch emotionale Hintergründe ein Mitauslöser für Blasenbeschwerden:
Die Mutter liegt im Krankenhaus. Das Arbeitspensum im Büro ist kaum zu bewältigen.
Überlastung ist ein großes Problem unserer hektischen Zeit und viele Betroffene wünschen sich daher eine schnelle Lösung, möglichst, ohne selbst aktiv zu werden oder sich mit den Symptomhintergründen beschäftigen zu müssen. Dennoch ist es für viele Frauen eine Erlösung, den Zusammenhang zwischen schmerzhaften, lästigen Verspannungen und seelischer Not zu verstehen. Das ist laut Dr. Monika Leiße-Stankoweit, Urologin in Ruhestand, die das Vorwort zum Buch schrieb, meist schon die halbe Therapie und führt oft zur Auflösung des Symptoms.
Chefin deiner Blase
Wenn du wieder zur Chefin deiner Blase werden möchtest, dann gibt dir das vorliegende Buch Übungen an die Hand, mit denen du nach gründlicher Vordiagnostik den Ursachen von Restharn, Reizblasensymptomatik, Blasenentleerungsstörungen und Unterbauchschmerzen gezielt entgegenwirken kannst.
5000 Frauen haben ihre Blase optimiert
Das Übungsprogramm hat die Autorin Sabine Irmer in mehr als 15 Jahren im Rahmen ihrer Tätigkeit als zertifizierte Urotherapeutin erarbeitet und mehr als 5.000 Frauen haben ihr Ziel erreicht: Ihre Beckenboden- und Blasenfunktion hat sich spürbar verbessert!
Alle Übungen werden gut erklärt, zahlreiche Fotos und Skizzen dienen der Veranschaulichung. Das Buch ist für alle Frauen geschrieben, die aktiv etwas für ihre Blase und Gesundheit tun möchten.
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